Deutschland wird immer sportlicher: Knapp 34 Millionen Erwachsene treiben in der Bundesrepublik regelmäßig Sport. Laut einer Umfrage des Nachrichten-Magazins Stern ist die Lieblingssportart der Bundesbürger Radfahren. Etwas mehr als jeder Dritte schwingt sich regelmäßig auf den Sattel. Jogging rangiert mit 26 Prozent auf dem zweiten Platz, dicht gefolgt von Fitnesstraining und Schwimmen. Weiter hinten auf der Liste als manch einer erwartet, liegt Fußball auf dem fünften Platz der aktiven Lieblingssportarten: knapp 13 Prozent der Erwachsenen schnüren regelmäßig ihre Fußballschuhe.
Für einige dieser 34 Millionen Sportler kann die Ausübung ihres Hobbys manchmal schmerzhaft sein: Jährlich werden rund 1,5 Millionen Sportverletzungen gemeldet; die Dunkelziffer wird auf rund 2 Millionen geschätzt, Tendenz steigend. Bestimmte Sportarten sind für bestimmte Sportverletzungen typisch. Bei Fußballern sind neben Bänderverletzungen vor allem muskuläre Probleme sehr häufig. Inlineskater ziehen sich bei schweren Stürzen nicht selten Unterarmbrüche zu; Tennis- und Golfspieler leiden des öfteren am sogenannten Tennisarm. Über alle Sportarten verteilt sind die häufigsten Sportverletzungen Prellungen und Verstauchungen, gefolgt von Verrenkungen, Knochenbrüchen, Bänderschäden und Muskelverletzungen.
Das Risiko für Sportverletzungen lässt sich zwar nicht ganz aus der Welt schaffen, aber doch minimieren. Dabei ist vor allem wichtig, dass wir mit unseren sportlichen Aktivitäten unseren Körper nicht überlasten. Die Verletzungsgefahr wird auch durch das Aufwärmen von Muskulatur und Bändern vor dem eigentlichen Sport deutlich gemindert. Sollten wir uns doch einmal eine Sportverletzung zuziehen, können wir mit der richtigen Behandlung Folgeschäden vermeiden und die Heilung beschleunigen; zum Beispiel mit einer Methode, deren Name im ersten Moment eigentlich nichts Gutes vermuten lässt: das PECH-Schema.
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